Fragen zu Tapeten

 

  

 

  • Was versteht man unter einer "Weichzeit für Tapeten" ?

 

Vorgang beim Tapezieren, bei dem der auf die Tapete aufgetragene Kleister in das Papier eindringt und die Fasern anquellen lässt. Dabei dreht sich das Tapetenpapier in der Breite um ca. 2,6 % und in der Länge um 0,8 % aus.

Die vorgeschriebene Weichzeit muss dringend eingehalten werden, da es sonst zu Schäden wie Faltenbildung oder ein Aufplatzen der Nähte kommen kann.

 

 

 

  • Was versteht man unter Wandklebetechnik ?

 

Die Tapeziermethode, bei der das Klebemittel auf den zu tapezierenden Untergrund aufgetragen wird und nicht auf die Rückseite der Wandbekleidung.

 

 

 

 

  • Wie muss der Untergrund für eine Tapezierung beschaffen sein ?

 

Hierfür lautet die Faustregel:

Der Untergrund muss trocken, fest, sauber, glatt und saugfähig sein...

 

 

 

 

  • Was ist ein Rapport ?

 

Ein Rapport ist die Wiederkehr eines Musters auf der Tapetenbahn. Man unterscheidet zwischen dem Höhenrapport, der sich auf der Bahn in der Höhe mehrmals wiederholt oder dem Seitenrapport, der sich in der Bahnbreite je nach Musterart und -größe mehrmals wiederholen kann.

 

 

 

 

  • Welchen Kleister verwendet man für welche Tapeten ?

 

 Grundsätzlich unterscheidet man drei unterschiedliche Arten:

  • Tapetenkleister:
  • Reine Methylcellulose zum Kleben von Papiertapeten jeder Art.

  • Spezialkleister:
  • Reine Methylcellulose mit Kunstharzzusätzen zum Kleben von stärkeren Präge-, Glattvinyl - ,Strukturprofil- und Naturwerkstofftapeten.

  • Kleister für Tapeziergeräte:
  • Reine Methylcellulose mit Kunstharz bzw. Dispersionskleber verstärkt, speziell für den Einsatz im Kleistergerät.